Vereinbarkeit von Dienst und Familie als ein Gestaltungsfeld der Inneren Führung gehe beide Geschlechter an. 3. Für die jüngeren Generationen in der Bundeswehr sei der gemeinsame Dienst von Mann und Frau normal. 4. Alle Menschen besäßen unabhängig von ihrem Geschlecht weitere Eigenschaften, in denen sie sich unterschieden. Im Anschluss an die Grußworte teilten sich die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer [...] Czogalla und Michael Zigelski Der ehemalige Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan bekräftigte die Bedeutung der Inneren Führung und stellte Bildung als eine zentrale Führungsaufgabe aller Vorgesetzten heraus. In den sich stetig verändernden privaten, beruflichen und sicherheitspolitischen Kontexten dürfe kein „Orientierungsvakuum“ für Soldatinnen und Soldaten zugelassen werden. Die politische und ethische [...] im internationalen Vergleich erörtert. Brigadier General Dawne L. Deskins (USA) und Colonel Elanor Boekholt-O’Sullivan (Niederlande) erläuterten den Stand der Integration von Frauen in ihren Streitkräften und gaben persönliche Erfahrungen wieder, bevor sie den interessiert fragenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort standen. Von den Erfahrungen alliierter Kameradinnen zu hören, war dabei
die kognitive Vermittlung ethischer Argumente und Begründungszusammenhänge, sondern müssen ebenso emotionale und motivationale Anteile abdecken und so auf die Handlungsebene des Soldaten abzielen. Ethische Bildung will schließlich konkrete (Werte-)Haltungen (attitudes) des Soldaten fördern und die ethische Urteilsfähigkeit schärfen. Heinrich Dierkes und Kristina Tonn (wissenschaftliche Referenten am [...] am zebis) stellten das Didaktik-Portal des zebis vor und weckten durch die praktische Einführung die Neugierde der Plenumsteilnehmer auf die vielfältigen und umfangreichen Medien und Inhalte des Portals. Ebenso wurde das internationalen E-Journal "Ethik und Militär" (Redaktionsleitung Getrud Maria Vaske) für aktuelle Themen der Militärethik und Sicherheitskultur vorgestellt. Renommierte Autoren analysieren [...] Euro-ISME-Jahrestagung stößt bei den Teilnehmern aus der ganzen Welt auf großes Interesse und Lob. An drei Tagen sprachen verschiedenste Experten aus Wissenschaft und Militär am Zentrum Innere Führung über militärethische Fragen im Hinblick auf den Dienst des heutigen Soldaten. Auch das zebis stellte seine militärethischen und innovativen Bildungsformate vor. Die internationale wissenschaftliche Community lobte
us Koblenz eine Weiterbildungsveranstaltung für dessen medizinisches Personal aus. Unter dem Titel „Arzt und Soldat – ein moralisches Dilemma?“ referierten Dr. Daniel Messelken (Zürich) und Oberst Cord-Dietrich von Einem (Streitkräfteamt, Bonn) völkerrechtliche und ethische Aspekte des Dienstes als Militärarzt/Militärsanitäter. Einleitend stellte Oberstarzt Dr. Christoph Rubbert für das Bundeswehr [...] nen damit verbundenen Rollen, nämlich Soldat und Arzt bzw. Sanitäter. „Ziehe ich den Arzt an, oder ziehe ich den Soldaten an?“, brachte er die Rollen- und Verantwortungsfrage auf den Punkt. Die Direktorin des zebis Dr. Veronika Bock verwies in ihrem Grußwort unter anderem auf die bereits seit 2014 bestehende, gute Kooperation mit dem Sanitätsdienst und der Akademie der Sanität in München, die im November [...] diskutierte die jeweiligen Besonderheiten von Medizin- und Militärethik als verschiedenen Bereichsethiken und erläuterte anschließend aus philosophischer Sichtweise die Problematik, für medizinisches Personal von Streitkräften beides zusammenzufügen. Sehr einleuchtend erläuterte er die grundsätzlich verschiedenen Perspektiven der Militär- bzw. Medizinethik und plädierte dafür, im Zweifel immer medizinethischen
Verständnis und jenseits aller Vorschriftenverbindlichkeit für Soldatinnen und Soldaten als lohnenswerte Investition in die Persönlichkeits- und Charakterbildung begriffen werden. In diesem Sinne auch als Chance und lohnenswert für die zivilen Angehörigen der Bundeswehr. Sie muss ZWEITENS einen erkennbaren und bei der Zielgruppe wahrnehmbaren Mehrwert erzeugen und praxisrelevant sein. Denn das und nur das [...] Entwicklungen und Spannungen können neue Probleme und Fragestellungen generieren. Wir erleben zunehmenden Populismus und beobachten Extremismus. Wir nehmen wahr, wie man sich unter dem vermeintlichen Schirm „Hauptsache dagegen“ sammelt und billigend in Kauf nimmt, inhaltlich vereinnahmt zu werden. Hier kann Persönlichkeitsbildung und mithin ethische Bildung Leitlinien zur Lösung und Beantwortung liefern [...] Wert entfalten können, umso stärker und selbstverständlicher das Zusammenwirken der Verantwortlichen und Durchführenden ihre Anstrengungen auf das gemeinsame Ziel ausrichten. Und schließlich FÜNFTENS: Ethische Bildung braucht Zeit, Ort und Gelegenheit , vor allem aber die Überzeugung, nicht an Unterrichtsräume und Stundenpläne gebunden zu sein. VII Meine Damen und Herren, der Einsatz militärischer Gewalt
Mitläufer ist und schweigt, wenn Unrecht geschieht? Jahrzehnte haben wir in der katholischen Kirche weggeschaut angesichts des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen, der weltweit geschah und geschieht. Es geht auch darum, das Versagen in Einzelfällen als systemisches Problem zu begreifen. Das gilt für viele Bereiche und stellt neue, komplexe Fragen der Definition von Verantwortung und der Or [...] unterschiedlichen Formen von Intoleranz, Ausgrenzung und Ideologie geben. Kritische Zeitgenossenschaft, aufrichtiges Menschsein und Zivilcourage einzuüben ist eine fundamentale Bildungsaufgabe – so die Leitthese der Ringvorlesung „Bildung zum Widerstand“, deren Abschluss und Höhepunkt die Veranstaltung „Weiße Rose. Ethik des Widerstands – gestern und heute“ war. „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ [...] Hamburg - 03.05.2019 Erinnerung im Dienst einer Ethik des Widerstands Gedanken zur Veranstaltung „Weiße Rose. Ethik des Widerstands – gestern und heute“ am 15.7.2019 in München von Markus Vogt Warum und wie sollen wir der Weißen Rose gedenken? Die Dokumentation hierzu an der LMU heißt „DenkStätte“: Sie will nicht nur dem historischen Geschehen ein Andenken bewahren, sondern zum Denken anregen, zum