ermöglichen. Dies ist im zweiten Lockdown spürbar anders. Hier wird beispielsweise zwischen Selbstbestimmung und Lebensschutz abgewogen (begrenze Besuchsmöglichkeiten in Pflegeheimen). Es geht also um eine abgewogene Verhältnismäßigkeit und nicht mehr um die Absolutsetzung eines Gutes (Leben und Gesundheit), dem alle anderen untergeordnet werden (müssen), wie Bewegungsfreiheit usw. Hier können sicherlich [...] angemessenen Verhältnis zu den möglichen Vorteilen stehen: „Zweck und Mittel dürfen nicht in ein völliges Missverhältnis geraten“, wie mein Kollege Stephan Ernst formuliert. In einer Abwägung der Güter und Übel ist zu prüfen, ob bei der Schwere des Eingriffs angesichts des in Aussicht stehenden Nutzens noch die Grenze des Zumutbaren gewahrt ist und bleiben wird. Wichtig sind hierbei zwei ethische Grenzziehungen: [...] einer Priorisierung kommen. Die Sicherheit und die Wirksamkeit des Impfstoffes und die ordnungsgemäße Durchführung sind dabei die unhintergehbaren Voraussetzungen. Deutlich wird sich dabei zu einer zeitnahen Erfassung von Impfquoten, aber auch des Erfassens von möglichen Impfkomplikationen positioniert. Die fortlaufende Aufklärung der Bevölkerung zu Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung muss dabei eine
verwirklichen, werden die Parteien einzeln und gemeinsam durch ständige und wirksame Selbsthilfe und gegenseitige Unterstützung die eigene und die gemeinsame Widerstandsfähigkeit gegen bewaffnete Angriffe erhalten und fortentwickeln.“ Per se ist militärische Resilienz also kodifiziert und keine Neuentdeckung. Zahlreiche Publikationen existieren dazu bereits und ich werde daher diesen kurzen Aufsatz vielmehr [...] Zeitdruck, unter Belastung und Stress, im oft zitierten Nebel des Ungewissen und ohne Garantie auf Erfolg. Passivität ist nicht gefragt. Militärische Führung bedeutet Abwägen und im richtigen Moment eine Entscheidung zu treffen. Das gilt auf allen Ebenen. Auswahl und Ausbildung unseres Führungspersonals müssen auch weiterhin darauf abzielen, genau diese Eigenschaft zu fördern und absicherndes Zaudern im [...] Zielsetzung eines Einsatzes bewegen. Die Missionen und Einsätze der Bundeswehr und der Bündnisfall der NATO stellen dabei unterschiedliche Pole ein und derselben Legitimität dar. Ein Aspekt dieser intrinsischen Motivation ist die Integration der Soldatinnen und Soldaten in die Gesellschaft und die der Streitkräfte insgesamt in das staatliche „Gesamtsystem“. Ich verstehe Integration hier nicht nur aus
bezeichnet werden dürfen, und weitere Anhänger einer Bewegung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, Narrative der friedlichen Revolution umdeuten und somit entwerten. Es werden Friedensgebete, Mahnwachen, Versammlungen auf geschichts- und symbolträchtigen Orten wie dem Erfurter Domplatz durchgeführt und damit wieder Symbole der Befreiung vom „System“ genutzt. Und ganz selbstverständlich finden [...] Hamburg - 25.02.2022 „Die Pandemie geht in die Verlängerung und ich mag nicht mehr“ Fregattenkapitän d.R. Dr. Arnd T. May ist Klinischer Ethiker beim Zentrum für Angewandte Ethik in Erfurt. Dies Zitat ist mehrdeutig und genau um diese Mehrdeutigkeit soll es im folgenden Beitrag gehen. Die Pandemie bringt eine Vielfalt von Begriffsdeutungen und ungewohnte Inhalte für Symbole der Vergangenheit. Aber der [...] Individualethisch kann nun jeder Mensch je nach seiner Rolle und Tätigkeit für sich überlegen, wo die eigenen Interessen liegen. Situativ können die vielfältigen individualethischen Überlegungen kombiniert werden, damit eine ausgewogene und konsensfähige Lösung gefunden wird. Damit verlassen wir die Ebene der individualethischen Überlegungen und nehmen eine intersubjektive Bewertungseben ein. In einem
liebevoller Ehemann und Familienvater bezeichnet. In seinem Dienst war er um Exaktheit und Sachlichkeit bemüht. Das reibungslose und effektive Funktionieren des KZ war ihm das Wichtigste. Er war ein Mann, der Ordnung und Disziplin liebte, der in der Freizeit als SS-Führer stets beflissen und bereit war, auch den unmenschlichsten Befehl zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten auszuführen. Und genau dieser [...] 1990 in Oświęcim (so der Name der polnischen Stadt, die die Nationalsozialisten in Auschwitz umbenannten) als katholischer Priester lebt und am dortigen Zentrum für Dialog und Gebet arbeitet. Das Buch „Und Sie hatten nie Gewissensbisse?“ nimmt uns mit in das Leben und die Ansichten von Rudolf Höß, aber nicht unkommentiert – im Gegenteil! Der Autor stellt den zum Teil rechtfertigenden Äußerungen des ehemaligen [...] Kristina Tonn [1] Deselaers, Manfred (2014), „Und Sie hatten nie Gewissensbisse?“ Die Biografie von Rudolf Höß, Kommandant von Auschwitz, und die Frage nach seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau [2] Broszat, Martin (Hrsg.), Kommandant in Auschwitz, Autobiographische Aufzeichnungen von Rudolf Höß. Eingeleitet und kommentiert von Martin Broszat. Deutscher
nschaft und der Notwendigkeit einer Transformation des Völkerrechts vom Koexistenz- und Kooperationsrecht wächst im Schatten der Klimakrise. Bevor man Szenarien neuer Ressourcenkriege entwirft, sollte man dieses positive Faktum nicht übersehen. Wir können und müssen Konflikte im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf dem Weg des Völkerrechts und der multilateralen Verhandlungen friedlich und fair lösen [...] 07.2021 Klimawandel und Umweltkonflikte als Krisenmultiplikatoren von Prof. Dr. Markus Vogt, LMU München Der Klimawandel gehört zu den größten Bedrohungen des Lebens im 21. Jahrhundert. Er beeinträchtigt schon heute und in Zukunft exponentiell zunehmend die Lebenschancen von Milliarden von Menschen. Sicherheit ist ohne eine rasche und tiefgreifende Reform unseres Wirtschafts- und Konsummodells nicht [...] Entwicklungen politischer Destabilisierung und der weitweiten Schwächung der demokratischen Strukturen und damit der teilweise abnehmenden Bereitschaft zu internationalen Verhandlungen. [10] Der aggressive, geostrategisch motivierte Zugriff auf natürliche Ressourcen, wie z.B. von China und einigen arabischen Staaten auf fruchtbare Böden in Afrika, gefährdet den Frieden und wirkt im Kontext des Klimawandels