verteidigen, war und ist es verpflichtend, dass andere Staaten die der Ukraine fehlenden Waffen zu Verfügung stellen und sich dabei an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit und Suffizienz orientieren. Diese These möchte ich im Folgenden erläutern: Zuerst zur Frage des konditionierten Verteidigungsrechts. Das Verteidigungsrecht ist völkerrechtlich und ethisch konditioniert: Es gilt nur und insoweit der [...] Patricia Schneider, Schuld und Sühne, in: IPG-journal, 19.5.2022, https://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/schuld-und-suehne-1-5952/ [23.11.2022] [24] Vgl. z.B. August Pradetto, Krieg oder Frieden: Die Ukraine im Fadenkreuz, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 3/2022, 43; Wolfgang Palaver, Wie widerstehen? Christliche Friedensethik und der Ukrainekrieg, in: [...] Subjekts. [2] Der Drang nach Freiheit, nach individueller und politischer Selbstbestimmung fordert das autoritäre Herrschaftsmodell, für das Putin, Lukaschenko und Nasarbajew bzw. Toqajew stehen, direkt heraus. [3] So prallen völlig unterschiedliche Vorstellungen von Macht und Herrschaft aufeinander. In einem demokratischen Rechtsstaat sind Freiheit und Wohlstand des Individuums Ziel politischen Handelns
Ukraine: Wie soll man mit einer Konfliktpartei umgehen, die alle ethischen und rechtlichen Standards unterbietet? Prof. Dr. Stefan Oeter, 1979-1983 Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Heidelberg und Montpellier; nach Referendarzeit von 1987-1999 wiss. Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg; 1990 Promotion zum Dr. iur., Heidelberg; 1997 [...] Archive. Der im KGB sozialisierte Wladimir Putin und seine ´homo sovieticus´-Clique aus Geheimdienstleuten und Sicherheitsapparatschiks setzt diese Haltung ungerührt fort, wie sich nicht nur am Grundfaktum des verbrecherischen Angriffskriegs zeigt, sondern auch am ´modus operandi´ russischer Streitkräfte. Fernwaffen wie Raketen, Lenkflugkörper, Drohnen und Artillerie werden unverhohlen in Form des eigentlich [...] Mitglied des Permanent Court of Arbitration, Den Haag; Forschungsschwerpunkte: vergleichende Föderalismusforschung; Schutz von Sprach- und Kulturminderheiten; Humanitäres Völkerrecht; Europäisches und int. Wirtschaftsrecht; Theorie des Völkerrechts und der int. Beziehungen. Die Praxis der Kriegführung, die Russlands am 24. Februar 2022 mutwillig in Gang gesetzten Angriffskrieg gegen die Ukraine auf der operativen
Leiden zu verkürzen und sich selbst zu retten. „Wo nahmen wir die Kraft her, das alles zu ertragen?“ Ruth Elias hat sie in sich gefunden, in einem unbedingten Überlebenswillen, einem „Instinkt“, wie sie es nennt, und in der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit der Familie. Und sie erfuhr auch Solidarität, Mitmenschlichkeit, Zuneigung und Liebe, die Hoffnung spendende Kraft von Musik und Kunst. „Die Hoffnung [...] Gefahr in das ganz normale Familienleben mit seinen Freuden und Schmerzen, Verrat durch ehemals nahestehende Personen – so eignete sich der deutsche Vorarbeiter und ehemalige Lehrling nach der Besetzung der Tschechoslowakei 1939 unverzüglich die Firma von Ruth Elias’ Vater an –, die Ungläubigkeit angesichts des Hasses und Zynismus der „Herrenmenschen“, die unzähligen verbalen und körperlichen Demütigungen [...] Fürsorge, sondern oft weiterhin dem Lagerleben und der Isolation ausgesetzt waren, ja nach wie vor Hass, Neid und Verachtung begegneten, macht sprachlos und wird durch suggestive Begriffe wie „Stunde null“ eher ausgeblendet. Für die Überlebenden der Konzentrationslager wie Ruth Elias, denen die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den Familienangehörigen und Freunden lange Kraft gegeben hatte, bedeutete
Leiden zu verkürzen und sich selbst zu retten. „Wo nahmen wir die Kraft her, das alles zu ertragen?“ Ruth Elias hat sie in sich gefunden, in einem unbedingten Überlebenswillen, einem „Instinkt“, wie sie es nennt, und in der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit der Familie. Und sie erfuhr auch Solidarität, Mitmenschlichkeit, Zuneigung und Liebe, die Hoffnung spendende Kraft von Musik und Kunst. „Die Hoffnung [...] Gefahr in das ganz normale Familienleben mit seinen Freuden und Schmerzen, Verrat durch ehemals nahestehende Personen – so eignete sich der deutsche Vorarbeiter und ehemalige Lehrling nach der Besetzung der Tschechoslowakei 1939 unverzüglich die Firma von Ruth Elias’ Vater an –, die Ungläubigkeit angesichts des Hasses und Zynismus der „Herrenmenschen“, die unzähligen verbalen und körperlichen Demütigungen [...] Fürsorge, sondern oft weiterhin dem Lagerleben und der Isolation ausgesetzt waren, ja nach wie vor Hass, Neid und Verachtung begegneten, macht sprachlos und wird durch suggestive Begriffe wie „Stunde null“ eher ausgeblendet. Für die Überlebenden der Konzentrationslager wie Ruth Elias, denen die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den Familienangehörigen und Freunden lange Kraft gegeben hatte, bedeutete
Leitfrage „Warum dienen wir Deutschland“ in einem aktiven Gruppengespräch und einem spielerischen Format von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beantwortet. In Kooperation mit der „aktion Kaserne“ wurden über drei Tage hinweg über Werte und Normen diskutiert und auf aktuelle politische und gesellschaftliche Themen eingegangen, die sich die Teilnehmenden am ersten Tag selbst ausgesucht hatten. Das Seminar [...] Gesichter der Kameradinnen und Kameraden. Der zweite Tag bestand aus verschiedenen praktischen und pädagogischen Methoden. Beginnend mit einem Experiment der Wahrnehmung, um die Atmosphäre zu lockern, wurde anschließend über die Themen Cybermobbing und Fake News reflektiert. Hierfür wurden die Vorteile der methodischen Gruppenarbeit benutzt, um kooperative, kommunikative und soziale Kompetenzen zu fördern [...] "Im Dienst für Deutschland! – Werte, die uns antreiben" Seminar im St. Bonifatiushaus Fulda, 28. bis 30. März 2022 Mit anderen Erwartungen an eine Maßnahme der politischen Bildung trafen die zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 19 bis 37 im St. Bonifatiushaus in Fulda ein. Wie sich später herausstellte, hatten sie eine PowerPoint-Präsentation erwartet. Stattdessen wurde die Leitfrage