heute…). Schülerinnen und Schüler lernen in der Schule in vielfältigen Kontexten Selbstbewusstsein aufzubauen und Konflikte zu lösen. Das sind zwei Beispiele für Ansätze, Resilienz zu erhöhen. - Und drittens – damit zusammenhängend: jenseits aller flexibel erlernbaren Fähigkeiten, spielen Werte eine Rolle. Ethische Bildung, also das ‚Erwecken und Sichtbarmachen‘ von Werten und Normen, spielen für die [...] solidarisch klangen und auch waren, dennoch aber ganz wesentlich mit Blick auch auf das eigene Land und das Bündnis als Ganzes motiviert waren. Resilienz entsteht auch ganz wesentlich durch Egoismus und Verantwortung für den eigenen Bereich, - ob als Nation, Bundesland, Kommune, Verein, Gemeinschaft oder im Persönlichen -, aber das darf und ggf. muss sie auch. Für den Umgang miteinander und untereinander [...] Corona Zeiten hat ganze Familien in Nöte gebracht. Der Streik im öffentlichen Nahverkehr lässt für Tage keine geordnete Arbeit mehr zu. Und ein Versorgungsengpass bei Toilettenpapier hat gezeigt, wie wenig resilient wir sind. Der Roman „Blackout“ von Marc Elsberg hat in meiner Familie eine durchaus intensive Diskussion hervorgerufen, ob wir uns denn nun einen Generator und die dazu gehörende Menge
für einen flexiblen und geschmeidigen Umgang mit Vulnerabilität, der sich auf Verarbeiten und Lernen, Erneuern und Verheilen, Verändern und Anpassen oder Ähnliches bezieht. Der Bedeutungserweiterung sind hier keine Grenzen gesetzt. Im weiteren Sinn beschreibt Resilienz eine Disposition, eine Fähigkeit, eine Strategie, die Verwundbarkeit nicht unter allen Umständen zu schließen und zu versiegeln sucht [...] zuverlässig wissen, von wem sie bedroht werden, und seitdem Angriffe, wie im Fall von Terror- oder Cyberattacken, überraschend erfolgen und nicht sogleich festgestellt werden kann, wer der Angreifer ist und welche Ziele er verfolgt, ist die Konzentration auf den angenommenen Gegner und die von ihm ausgehende Bedrohung keine verlässliche Sicherheitsstrategie mehr. Und weil das Ziel des Angriffs auch nicht länger [...] den Blick auf den eigenen body politic richten und dessen Vulnerabilität analysieren, um möglichst durchhaltefähig zu sein. Dafür steht der Begriff der Resilienz, und deswegen ist es sinnvoll und angemessen, ihn nicht weiter zu spezifizieren. Der diffusen Bedrohung wird eine vielgestaltige und flexible Resilienz gegenübergestellt. Sie kann in Puffern und Reserven im Bereich der kritischen Infrastruktur
n, Kindern und Jugendlichen Bilder vom Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg und auch Holocaust zu vermitteln. Darin liegt der große Wert der Dramaserie „Der Krieg und ich“ – im November 2019 erstmalig ausgestrahlt und nun online über die Website der Sendung verfügbar. „Wir wollen Euch mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit, in die Zeit des Zweiten Weltkriegs“, werden Kinder und Jugendliche [...] Dokudramas, in dem Geschichten der damaligen Kinder und Jugendlichen durch Schauspieler nachgespielt werden. Anton in Deutschland möchte unbedingt in die Hitlerjugend, doch sein Vater lässt ihn nicht. Romek lebt in einem Ghetto in Polen und sucht nach einem Ausweg, als die Menschen in ein Todeslager abtransportiert werden sollen. Sandrine und ihre Familie helfen in Frankreich Menschen bei der Flucht vor [...] der Deutschen Film- und Medienbewertung Internationale Koproduktion mit LOOKSfilm, SWR mit Toto Studio, BBC Alba / MG Alba, CT, EC 1 Łódź, CeTa und Momakin, Toute l’histoire, SRF gefördert von Mitteldeutsche Medienförderung, Creative Europe Media, Łódź Creates, 2019 Julia Böcker [1] Harald Welzer, Sabine Moller und Karoline Tschuggnall: „Opa war kein Nazi“. Nationalsozialismus und Holocaust im Famil
Stefan Oeter, 1979-1983 Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Heidelberg und Montpellier; nach Referendarzeit von 1987-1999 wiss. Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg; 1990 Promotion zum Dr. iur., Heidelberg; 1997 Habilitation in Heidelberg; seit 1999 Prof. für Öff. Recht und Völkerrecht und Direktor des Instituts für int. Angelegenheiten [...] Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur der Ukraine, der Drangsalierung der Zivilbevölkerung der besetzten Gebiete und der systematischen Verschleppung von weit mehr als zehntausend Kindern aus ukrainischen Familien des Ostens und Südens der Ukraine, um sie in der Folge zwangsweise zu Russen „umzuvolken“. Das ukrainische Volk, so die zugrundeliegende Botschaft, hat kein Lebensrecht und sollte sich [...] Court of Arbitration, Den Haag; Forschungsschwerpunkte: vergleichende Föderalismusforschung; Schutz von Sprach- und Kulturminderheiten; Humanitäres Völkerrecht; Europäisches und int. Wirtschaftsrecht; Theorie des Völkerrechts und der int. Beziehungen. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Krise des Völkerrechts Die Völkerrechtsordnung, die 1945 mit der UN-Charta etabliert wurde, steht vor enormen
Stefan Oeter, 1979-1983 Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Heidelberg und Montpellier; nach Referendarzeit von 1987-1999 wiss. Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg; 1990 Promotion zum Dr. iur., Heidelberg; 1997 Habilitation in Heidelberg; seit 1999 Prof. für Öff. Recht und Völkerrecht und Direktor des Instituts für int. Angelegenheiten [...] Kriegs und der den Krieg begleitenden Gräuel geläutert und zu verantwortungsvoller Wahrnehmung ihrer mit der UN-Charta zugewiesenen Aufgaben und Befugnisse befähigt. Die Empirie der Jahrzehnte seit 1945 spricht leider eine andere Sprache – die mit Vetobefugnissen ausgestatteten Ex-Siegermächte, die sogen. ´Permanent Five´, sind nicht die verantwortungsvollen Wächter der Friedensordnung und der kollektiven [...] en, so bestärkt dies den Durchhalte- und Widerstandswillen des angegriffenen Volkes, und der Angreifer muss in der Logik militärischer Überwältigung zu immer brutaleren Methoden greifen, um den Krieg nicht zu verlieren und der anderen Seite seinen Willen aufzuzwingen. Besonders fatal ist dies bei Streitkräften – wie der russischen Armee – die nach Struktur und Einsatzdoktrin sowieso keinen großen Wert