die Opfer und ihre Nachfahren mit diesen Gewalterfahrungen und Erinnerungen umgehen und leben? Zehn polnische, zehn deutsche und vier französische Berufsoffiziere waren in das Zentrum für Dialog und Gebet nach Oswiecim gereist, um im Gespräch mit Überlebenden sowie durch Vorträge und Diskussionen mit Experten über nationale und internationale Erinnerungskulturen, Extremtraumatisierungen und seine Ge [...] Auschwitz unter der Leitung von Kristina Tonn (zebis) und Dr. Jörg Lüer sowie Paul Apinis (MKS) und am Zentrum für Dialog und Gebet, Oswiecim (Polen) statt. 24 Berufsoffiziere aus Polen, Frankreich und Deutschland waren an diesen geschichts- und symbolträchtigen Ort Auschwitz gekommen, um gemeinsam die gewaltbelastete Vergangenheit aufzuarbeiten und daraus für eine gemeinsame Zukunft zu lernen. Mehr als [...] Weltkriegs und des Dritten Reichs, ist Auschwitz auch heute noch das Symbol für die Verbrechen der Nationalsozialisten und steht für ein extremes Gewaltgeschehen, das sich oft der Vorstellungskraft entzieht. Wie konnte es zu diesem System von menschenverachtenden Verbrechen kommen? Wie konnte die Masse der Einzelnen zu einem Teil des Systems und damit auch zu Tätern werden? Wie konnten und können die
das eigene „Ergehen“ und Erfahren des Ortes geprägt. In ausführlichen und detailreichen Führungen durch das Stammlager Auschwitz I und Birkenau machten sich die Teilnehmenden mit dem Ort, den Verbrechen und seiner vielschichtigen Historie vertraut. Durch die Begegnung und das Gespräch mit Auschwitz-Überlebenden am folgenden Tag wurde das am Vortag Gehörte und Gesehene konkret und sehr persönlich. Die [...] unter der Leitung von Dr. Jörg Lüer und Paul Apinis, Maximilian Kolbe Stiftung und Kristina Tonn, zebis . Zehn polnische, zehn deutsche und drei französische Berufsoffiziere waren in das Zentrum für Dialog und Gebet nach Oswiecim gereist, um an diesem sensiblen Ort im Gespräch mit Überlebenden, durch Vorträge und Diskussionen mit Experten über Extremtraumatisierungen und seine Generationen übergreifenden [...] konstruktiven und möglicherweise auch kritischen Dialog einzutreten. Denn nur ein reger gegenseitiger Kontakt ermöglicht eine bewusste Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und damit die Übernahme von Verantwortung. In sehr offenen und teilweise kontroversen Diskussionen wurden die Themen von verschiedenen Seiten beleuchtet und so Verständnis geweckt für Unterschiede in der Wahrnehmung und Bewertung
(Friedens-)Ordnungen unter Druck Im Laufe des 20. Jahrhunderts sind gesellschaftliche und politische Ordnungen kollabiert und neue entstanden, auf staatlicher wie auf nichtstaatlicher Ebene. Der Zusammenbruch der Monarchien nach dem 1. Weltkrieg, des Faschismus nach dem 2. Weltkrieg sowie des Kommunismus nach 1989 und die Ausbreitung menschenrechtsbasierter Demokratien sind große Epochenwenden. Parallel [...] Sich von Multilateralität abzusetzen, Solidarität gegenüber Schwachen und Bedürftigen aufzukündigen erhält Anerkennung, nationaler Egoismus gewinnt an Einfluss, illiberalem Populismus und autokratischen Regierungsformen wird anscheinend Sympathie entgegengebracht. Die Kooperation im Rahmen internationaler Institutionen und Vereinbarungen sinkt mitunter dramatisch. Angesichts des Drucks, unter den [...] Friedensethik. Arbeitsgruppen: „Vom gerechten Krieg zum gerechten Frieden“: Einführung in die theologische Friedensethik und didaktische Impulse für den LKU Dr. Veronika Bock / Dr. Annica Grimm Einführung in die Ethik Dr. Bernhard Koch / Dr. Philipp von Wussow Populistische Meinungsmache und Beeinflussung: Wie damit umgehen? Kristina Tonn, M. A. Programm Sonntag, 2.6. Anreise 19.30 Uhr Abendessen in der
Erinnerungs- und Gedenkort – und ein Forum für besondere Begegnungen. Vom 23. bis 27. September 2024 kamen Berufsoffiziere aus drei Nationen, Polen, Frankreich und Deutschland, im Rahmen des 10. Internationalen Workshops dort zusammen. Die Veranstaltung, die in Kooperation zwischen dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dem Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis) und der Bundeswehr [...] Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Authentizität und Gedenken Auschwitz ist ein Ort der Geschichte, der durch seine Authentizität zutiefst bewegt. Die Gedenkstätte erhält die ursprünglichen Gebäude, Holzbaracken, Zäune und Inneneinrichtungen in ihrem Zustand von vor 80 Jahren. Nichts wird hinzugefügt oder entfernt, wodurch die Schrecken dieses Ortes spürbar lebendig bleiben und die Besucher in ihrem [...] Aufstand gegen die deutsche Besatzungsmacht und an die folgenden Deportationen von (auch unbeteiligten) Zivilisten als Racheakt der SS- und Wehrmachtsverbände. So kam sie als Jugendliche nach Auschwitz. Grzegorz Tomaszewski wurde 1943 mit einem Transport belarussischer Menschen noch als Kind in das Lager gebracht und verlor dort einen Großteil seiner Familie. Erst nach mehr als sechzig Jahren fand er
anderen europäischen Ländern, Sinti und Roma und Homosexuelle. Wie kein anderer Ort ist Auschwitz das Symbol nicht nur für den Holocaust, sondern für die unfassbaren Verbrechen an verschiedensten Opfergruppen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft aus ganz Europa. Auschwitz ist für alle Zeiten ein Friedhof; ein internationaler Erinnerungs- und Gedenkort – und ein Forum für besondere Begegnungen [...] Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Authentizität und Gedenken Auschwitz ist ein Ort der Geschichte, der durch seine Authentizität zutiefst bewegt. Die Gedenkstätte erhält die ursprünglichen Gebäude, Holzbaracken, Zäune und Inneneinrichtungen in ihrem Zustand von vor 80 Jahren. Nichts wird hinzugefügt oder entfernt, wodurch die Schrecken dieses Ortes spürbar lebendig bleiben und die Besucher in ihrem [...] Aufstand gegen die deutsche Besatzungsmacht und an die folgenden Deportationen von (auch unbeteiligten) Zivilisten als Racheakt der SS- und Wehrmachtsverbände. So kam sie als Jugendliche nach Auschwitz. Grzegorz Tomaszewski wurde 1943 mit einem Transport belarussischer Menschen noch als Kind in das Lager gebracht und verlor dort einen Großteil seiner Familie. Erst nach mehr als sechzig Jahren fand er