des Westens im Umgang mit dem Völkerstrafrecht hin: So habe beispielsweise das Verhalten westlicher Streitkräfte im Irak und in Afghanistan und nicht zuletzt das ‚gezielte Töten‘ durch bewaffnete Drohnen, denen zuhauf auch Zivilisten zum Opfer gefallen sind, die Akzeptanz des Völkerstrafrechts wie der UN-Ordnung schlechthin im Globalen Süden unterminiert. [21] Erst auf massiven öffentlichen Druck hat
2/18 Europäische Armee Ausgabe 1/18 Strategic Foresight Ausgabe 1/17 Terror Ausgabe 1/16 Innere Führung Ausgabe 2/15 Hybride Kriege Ausgabe 1/15 Militärmedizinethik Ausgabe 2/14 Cyberwar Ausgabe 1/14 Drohnen
Ist der Einsatz von Drohnen und autonomen Waffen unter bestimmten Voraussetzungen ethisch vertretbar? Tobt der Cyberwar im Netz, und wenn ja, wie verhalten wir uns darin? Vor welche Herausforderungen stellen Terror und neue Kriegsformen, aber auch Bedrohungen wie der Klimawandel und Pandemien die Gesellschaft und das Militär? Bereits seit 2014 befasst sich das E-Journal „Ethik und Militär“ mit diesen
Herausforderungen analysiert, die moderne Konfliktformen für das Humanitäre Völkerrecht mit sich bringen. Die zunehmende Rolle nichtstaatlicher Akteure und technologischer Entwicklungen wie bewaffneter Drohnen erfordert neue ethische Orientierungen zur Einhegung militärischer Gewalt. Das Projekt verbindet eine ethische Grundreflexion mit einer empirischen Betrachtung aktueller Konfliktpraktiken. Das Projekt
Mein Dank Zehn Jahre zebis Drohnen, Cyberwar und Digitalisierungsprozesse – das Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften ( zebis ) in Hamburg hat über allem die Aufgabe, zu solch hochkomplexen, aktuellen Themen Fragen zu stellen. Sein zehnjähriges Bestehen feiern wir zu einer Zeit einer gewaltigen globalen Krise durch die rasche Ausbreitung eines gesundheitsgefährdenden Virus. Auch diese