Verletzungen des NATO-Luftraums – Drohnen über Polen, Kampfjets über Estland. Für Reidegeld sind „Zufälle“ ausgeschlossen; die Zwischenfälle seien Teil einer Strategie des Auslotens. Seine Diagnose aus der Lektüre osteuropäischer sicherheitspolitischer Thinktanks: Je näher an der Front, desto klarer die Forderung nach robusten Einsatzregeln – insbesondere beim Umgang mit Drohnen. Gleichzeitig warnt er vor
Herausforderungen analysiert, die moderne Konfliktformen für das Humanitäre Völkerrecht mit sich bringen. Die zunehmende Rolle nichtstaatlicher Akteure und technologischer Entwicklungen wie bewaffneter Drohnen erfordert neue ethische Orientierungen zur Einhegung militärischer Gewalt. Das Projekt verbindet eine ethische Grundreflexion mit einer empirischen Betrachtung aktueller Konfliktpraktiken. Das Projekt
Dr. Veronika Bock Direktorin des Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften Ein Ort maßgeblicher Debatten der ethischen Aspekte des soldatischen Dienstes Mein Dank Zehn Jahre zebis Drohnen, Cyberwar und Digitalisierungsprozesse – das Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften ( zebis ) in Hamburg hat über allem die Aufgabe, zu solch hochkomplexen, aktuellen Themen Fragen zu stellen. Sein
erste E-Journal für aktuelle Kontroversen der Militärethik und Sicherheitspolitik. Die Ausgaben, die zweimal jährlich auf Deutsch und Englisch erscheinen, widmen sich jeweils einem Schwerpunkt – von Drohnen und autonomen Waffensystemen bis zur Inneren Führung – und enthalten Essays internationaler Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen sowie Interviews. Hier finden Sie alle seit 2014
herauskristallisiert. Dabei geht es wesentlich darum, Fragen zu stellen, um die ethische Problemtiefe und -weite auszuloten. Visionär ist dem zebis dies bei den Themen Cyberspace, Einsatz bewaffneter Drohnen und vollautonome Waffensysteme gelungen. Das zebis – Ort maßgeblicher Debatten der ethischen Aspekte des soldatischen Dienstes Dazu wurden in zehn Jahren unterschiedliche Bildungsformate entwickelt: