Verletzungen des NATO-Luftraums – Drohnen über Polen, Kampfjets über Estland. Für Reidegeld sind „Zufälle“ ausgeschlossen; die Zwischenfälle seien Teil einer Strategie des Auslotens. Seine Diagnose aus der Lektüre osteuropäischer sicherheitspolitischer Thinktanks: Je näher an der Front, desto klarer die Forderung nach robusten Einsatzregeln – insbesondere beim Umgang mit Drohnen. Gleichzeitig warnt er vor
Verletzungen des NATO-Luftraums – Drohnen über Polen, Kampfjets über Estland. Für Reidegeld sind „Zufälle“ ausgeschlossen; die Zwischenfälle seien Teil einer Strategie des Auslotens. Seine Diagnose aus der Lektüre osteuropäischer sicherheitspolitischer Thinktanks: Je näher an der Front, desto klarer die Forderung nach robusten Einsatzregeln – insbesondere beim Umgang mit Drohnen. Gleichzeitig warnt er vor
Körperlichkeit tangiert. Menschen werden aber auch physisch getroffen durch die Waffenwirkungen, die mithilfe von digitalisierter militärischer Robotik erfolgen, zum Beispiel beim Einsatz von bewaffneten Drohnen oder „autonomen Waffensystemen“. Friedensethik ist angesichts dieser Umwälzungen mehrfach herausgefordert: Wir müssen nachdenken, welchen Umgang mit diesen Technologien wir verantworten können. Wir
wirkt sich das auch auf die Streitkräfte, wirkt sich das auf die Art und Weise aus, wie mit Konflikten umgegangen wird. Auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Cyberwar und Cybersicherheit, Drohnen und andere „autonome“ Waffensysteme stehen hier im Fokus, aber auch der Einfluss sozialer Medien auf die Meinungsbildung. „Digitalisierung wird das Mega-Thema der Zukunft sein“, hat Bundesverteidi
Herausforderungen analysiert, die moderne Konfliktformen für das Humanitäre Völkerrecht mit sich bringen. Die zunehmende Rolle nichtstaatlicher Akteure und technologischer Entwicklungen wie bewaffneter Drohnen erfordert neue ethische Orientierungen zur Einhegung militärischer Gewalt. Das Projekt verbindet eine ethische Grundreflexion mit einer empirischen Betrachtung aktueller Konfliktpraktiken. Das Projekt