nehmen Marcel Speker und Dr. Jochen Reidegeld drei brennende Konfliktherde in den Blick: Israels Vorgehen im Gazastreifen und die Frage der Anerkennung Palästinas, russische Luftraumverletzungen an der NATO-Peripherie und die gesellschaftliche Zerreißprobe in den USA nach der Tötung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk. Ihr gemeinsamer Nenner: Ohne nüchterne Sicherheitspolitik und einen glaubwürdigen [...] Lage der Zivilbevölkerung „mit Grauen“ und insistiert zugleich auf einer doppelten Perspektive: die Verbrechen der Hamas und die Verantwortung der israelischen Regierung „als zwei Seiten der Wirklichkeit“ mitzudenken, ohne sie gegeneinander aufzurechnen. Frieden sei nur möglich, „wenn Palästinenserinnen und Palästinenser gerechte Lebensverhältnisse erhalten und die existenzielle Bedrohung Israels endet“ [...] Anfang („Ein Familienvater hat sein Leben verloren. Punkt.“) und zitiert zustimmend die Botschaft von Kirks Witwe, die dem Täter öffentlich vergab. Der anschließende politische Zugriff auf das Ereignis – von rechts wie links – sei ein Lehrstück in Instrumentalisierung. Die beiden diskutieren, wie schnell Kategorien („die Linken“, „die Coronaleugner“, „die AfD-Wähler“) Menschen entmenschlichen und damit
Friedensreiter über Krieg, Abschreckung und Versöhnung: Werte als Weg aus der Eskalationsspiral In ihrer neuesten Folge nehmen Marcel Speker und Dr. Jochen Reidegeld drei brennende Konfliktherde in den Blick: Israels Vorgehen im Gazastreifen und die Frage der Anerkennung Palästinas, russische Luftraumverletzungen an der NATO-Peripherie und die gesellschaftliche Zerreißprobe in den USA nach der Tötung [...] Nenner: Ohne nüchterne Sicherheitspolitik und einen glaubwürdigen Wertekompass gibt es keinen Ausweg. Gaza: „Gleichzeitig an beiden Seiten arbeiten“ Zum Auftakt richtet das Duo den Blick auf den Gazastreifen. Reidegeld beschreibt die Lage der Zivilbevölkerung „mit Grauen“ und insistiert zugleich auf einer doppelten Perspektive: die Verbrechen der Hamas und die Verantwortung der israelischen Regierung [...] Frieden sei nur möglich, „wenn Palästinenserinnen und Palästinenser gerechte Lebensverhältnisse erhalten und die existenzielle Bedrohung Israels endet“. Skeptisch zeigen sich beide gegenüber der Hoffnung, die wachsende Zahl internationaler Anerkennungen eines palästinensischen Staates könne allein Bewegung bringen. Reidegeld warnt vor reiner Symbolpolitik und plädiert für einen regionalen Ansatz jenseits
Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Promotion in Politikwissenschaft (1981) und Habilitation an der Universität Freiburg (1989). Zuvor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arnold-Bergstraesser-Institut (1978-1991) und hatte Professuren an der Universität Passau (1991-1993) und der Universität Rostock (1993-1998) inne. Von [...] Universitas Indonesia, Jakarta und FLACSO Argentina, Buenos Aires. Ausführliche Vita Anfang September 2025 tagte in Tianjin, China, die Shanghai Cooperation Organisation (SCO) anlässlich ihres 25. Jahrestreffens. Gründungsmitglieder der SCO sind China, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Indien und Pakistan traten der SCO 2017 bei, 2023 folgte der Iran und 2024 Weißrussland. Dem [...] lediglich, konstruktiv an ihrer Umsetzung mitzuwirken. Westliche Staaten und die LIO universalisieren (individuelle) Menschenrechte. China hingegen kontextualisiert sie. Sie sind im Lichte lokaler Geschichte und Traditionen zu verstehen. Für Staaten des Globalen Südens heißt dies, dass kollektive Interessen im Dienste der Armutsbekämpfung und wirtschaftlichem Wachstum über Individualrechte zu stellen sind.
ieder der SCO sind China, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Indien und Pakistan traten der SCO 2017 bei, 2023 folgte der Iran und 2024 Weißrussland. Dem Gipfel schloss sich ein als SCO Plus bezeichnetes Forum an, das die Mitglieder der Regionalorganisation mit Beobachterstaaten, Dialogpartnern und Gästen – allesamt aus dem Globalen Süden - sowie Vertretern von sieben i [...] seiner Forderung nach einem gerechteren und inklusiveren Global Governance System positionierte er China als Interessenanwalt des Globalen Südens. Dreh- und Angelpunkt des Global Governance sind aus der Sicht Pekings die Vereinten Nationen und das in der UN-Charta verbriefte internationale Recht auf der Grundlage nationaler Souveränität. Dass derzeit Krisen und Turbulenzen das Weltregieren vor große [...] lediglich, konstruktiv an ihrer Umsetzung mitzuwirken. Westliche Staaten und die LIO universalisieren (individuelle) Menschenrechte. China hingegen kontextualisiert sie. Sie sind im Lichte lokaler Geschichte und Traditionen zu verstehen. Für Staaten des Globalen Südens heißt dies, dass kollektive Interessen im Dienste der Armutsbekämpfung und wirtschaftlichem Wachstum über Individualrechte zu stellen sind.
and Peace Project Religion und Konflikt (Forschungsverbund) Religions for Peace The Society of Christian Ethics (SCE) Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin United States Army Chaplain Center and School (USACHCS) United States Institute of Peace (USIP) Universitätsbibliothek Tübingen – Fachinformationsdienst Theologie [...] Deutschland Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e.V. Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen (Universität Hamburg) Arms Control Association Bibliographies on the Net (Religious Studies Web Guide) Catholic Peacebuilding Network Conflict Resolution Information Source Dokumente zu Frieden und Sicherheit (Institut für Religion und Frieden, Wien) Deutsche Kommission Justitia et [...] – DSF European Union Institute for Security Studies Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung in Hamburg Friedenstheologie (Dr. Thomas Nauerth) Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) Institute for International Peace and Security Law der Universität