ld Gerade die EloKa ist heute unverzichtbar, denn im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erkennen wir, dass das gläserne Gefechtsfeld keine Zukunftsmusik, sondern bereits Alltag ist: Durch Drohnen in großer Zahl haben beide Seiten ihre Augen sprichwörtlich überall. Dank flächendeckender Anbindung werden Drohnenbilder in kürzester Zeit ausgewertet und zur Zielzuweisung für die Artillerie genutzt [...] ist fatal: Ihm bleibt kaum Zeit, die Lage zu verstehen, einen Entschluss zu fassen und seine Truppe entsprechend zu befehligen. Eigene Kräfte der EloKa verschaffen ihm zwar Zeit, indem sie die von Drohnen genutzten Frequenzen stören und den Gegner auf diese Weise temporär blind machen - um auf dem gläsernen Gefechtsfeld wirklich siegfähig zu sein, reicht das aber nicht aus. Die Beschleunigung der Kill [...] Wer schneller schießt und besser trifft, gewinnt den Feuerkampf. Der Weg zu diesem Ziel heißt Multi Domain Operations (MDO): Mit einer durchgehenden digitalen Anbindung werden alle Sensoren, von der Drohne in der Luft bis zum Soldaten auf dem Gefechtsfeld, vernetzt und tragen zu einem gemeinsamen Echtzeit-Lagebild bei. Auf dieser Grundlage kann die Führung dann das geeignetste militärische Mittel für
dessen Bedeutung konkret für ihre Erfahrungs- und Lebenswelt. Perspektiven und Partnerschaften Veranstaltungen und Publikationen greifen ein breites Spektrum an Fragen auf, etwa den Einsatz bewaffneter Drohnen und vollautonomer Waffensysteme oder moralische Verletzungen im Verarbeitungsprozess militärischer Einsatzerfahrungen. Zu solchen im wahrsten Wortsinn bewegenden Themen am Schnittpunkt von Friedensethik
organisatorisch unterstützt vom Zentrum Innere Führung, im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświeçim, Polen; seitdem jährliche Fortführung der Kooperation 21.01.2013 „Revolution in der Kriegsführung? Drohnen im Einsatz – Anonymes Töten auf Distanz“, Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden 09.-10.04.2013 „Vision [...] 15.06.2014 Erste Ausgabe des internationalen E-Journals „Ethik und Militär“: Anonymes Töten durch neue Technologien? Der Soldat zwischen Gewissen und Maschine (Deutsch und Englisch) Ausgabe 1/2014: Drohnen und LAWS Ausgabe 2/2014: Cyberwar Ausgabe 1/2015: Militärmedizinethik Ausgabe 2/2015: Hybride Kriege Ausgabe 1/2016: Innere Führung und Führungsethik Ausgabe 1/2017: Terror – Profiteure der Angst?
erste E-Journal für aktuelle Kontroversen der Militärethik und Sicherheitspolitik. Die Ausgaben, die zweimal jährlich auf Deutsch und Englisch erscheinen, widmen sich jeweils einem Schwerpunkt – von Drohnen und autonomen Waffensystemen bis zur Inneren Führung – und enthalten Essays internationaler Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen sowie Interviews. Hier finden Sie alle seit 2014
Haltung ungerührt fort, wie sich nicht nur am Grundfaktum des verbrecherischen Angriffskriegs zeigt, sondern auch am ´modus operandi´ russischer Streitkräfte. Fernwaffen wie Raketen, Lenkflugkörper, Drohnen und Artillerie werden unverhohlen in Form des eigentlich geächteten ´Terrorkriegs´ gegen zivile Ziele und die Zivilbevölkerung eingesetzt. Eine mordende, plündernde und vergewaltigende Soldateska vergeht