Andrea Gentili ist Pater-Reinisch-Fellow am Institut für Friedensethik und Militärethik, wo er das Forschungsprojekt Pattern of Conscience. A Responsibility-Based Framework for Algorithmic Warfare entwickelt. Das Projekt zielt darauf ab, eine historische und kritische Analyse der Entwicklung künstlicher Intelligenz in militärischen Anwendungen zu liefern und die entstehenden Herausforderungen der Militärethik im Zeitalter algorithmischer Entscheidungsfindung zu adressieren.
Zuvor erwarb er einen Abschluss in Rechtswissenschaften an der Universität Bologna (2016) sowie einen Masterabschluss in Philosophischen Wissenschaften an der Universität Padua, in Verbindung mit dem Masterstudiengang Deutscher Idealismus und die moderne europäische Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (2021).
Im Jahr 2025 schloss er seine Promotion in Philosophie an der Universität Padua ab, mit einer Dissertation zur Geschichte des ökologischen Denkens und zur Entwicklung der Umweltrechtswissenschaft, mit besonderem Fokus auf Klimaklagen.
Nach seiner Promotion war er Postdoktorand am Italienischen Institut für Philosophische Studien in Neapel, wo er an einem Projekt zu den Rechten zukünftiger Generationen im Kontext von Klimawandel und ökologischer Verantwortung arbeitete.
Derzeit ist er an der Universität Padua als Lehrbeauftragter für die Geschichte der neuzeitlichen und zeitgenössischen Philosophie tätig und Mitglied der Forschungsgruppe Metamorfosi del trascendentale.